Die häufigste Anfängerfrage: „Welche Datei braucht MEINE Maschine?“ Dieser Führer fasst die Zuordnung zwischen Marken und Stickformaten zusammen — und welches Format man wählt, wenn man die Wahl hat.
Zuordnung Marken ↔ Formate
- Brother, Babylock: PES (und DST auf vielen neueren Modellen).
- Janome, Elna, Kenmore: JEF (und SEW bei älteren Modellen).
- Husqvarna Viking, Pfaff: VP3 (und VIP, VP4 je nach Generation).
- Bernina: EXP (und ART für das alte Proprietärformat).
- Singer: XXX auf neueren Maschinen.
- Barudan: U01 (industrielle Disk-/Speicherdateien).
- Gewerbliche Tajima- und SWF-Maschinen sowie die meisten Programme: DST, das universellste Format.
Was eine Stickdatei wirklich enthält
Eine Stickdatei ist kein Bild: Sie ist eine geordnete Liste von Stichen (Koordinaten in Zehntelmillimetern), Sprüngen, Fadenschnitten und Farbwechseln. Der Unterschied zwischen den Formaten liegt vor allem darin, wie diese Informationen kodiert werden, plus Metadaten (Dateiname — in DST oft auf 8 Zeichen begrenzt —, Farben, Rahmenposition).
Praktische Folge: Dasselbe Motiv, nach PES und DST konvertiert, sticht sich auf zwei kompatiblen Maschinen identisch aus — sofern die Konvertierung die Stichfolge bewahrt hat.
Im Zweifel: DST wählen
Das von Tajima geschaffene DST-Format ist der gemeinsame Nenner der Branche. Es speichert keine Farbnamen (die Maschine setzt ihre eigene Palette ein), aber fast alles akzeptiert es: Gewerbemaschinen, neuere Heimmaschinen, Sticksoftware. Wenn Sie Dateien über mehrere Maschinen oder mit Kunden teilen, ist DST die richtige Wahl.
Alle Formate in einem Rutsch erzeugen
Brode exportiert jede Konvertierung gleichzeitig als DST, PES, JEF, VP3, EXP, U01 und XXX: Sie müssen Ihr Format nicht im Voraus kennen — laden Sie das zur Maschine passende herunter (und bewahren Sie die anderen für eine künftige Maschine auf). Für den kompletten Ablauf folgen Sie dem Ratgeber PNG in DST konvertieren. Die Dateien entstehen mit denselben Sticheinstellungen — Dichte, Unterlage, Füllwinkel —, egal welche Zielmarke.

